Uganda, das Land der Kinder

Zeit braucht man. Geduld muss man haben. Warten muss man können, wenn man sich auf Ugandas Alltag einlässt. Es riecht nach Holzfeuern und den Garküchen am Straßenrand. „Hey, Muzungu“, rufen die Kinder und meinen das keinesfalls despektierlich. Die Begrüßung für Weiße ist Teil einer unglaublichen Gastfreundschaft.

Von Churchill einst als Perle Afrikas bezeichnet, geizt Uganda nicht mit landschaftlichen Reizen. Das Grün von dichtem Urwald und saftigen Savannen bestimmt das Bild. In Nationalparks gibt es unter anderem Elefanten, Giraffen und Nilpferde in freier Wildbahn zu sehen.

Doch all die Schönheit des Landes und all die Fröhlichkeit der Menschen täuschen nicht darüber hinweg, dass viele Familien in absoluter Einfachheit leben. Entlang holpriger Straßen mit metertiefen Furchen wird man oft mit großer Armut konfrontiert. Es fehlt an so vielem. Wenn Uganda heute auch weitgehend friedlich ist, sind doch die Narben der unheilvollen Vergangenheit, als Schreckensherrschaften für Chaos sorgten, noch immer zu spüren. Damals galt Uganda als hoffnungsloser Fall. Das Land blutete aus tausend Wunden. Aber langsam erholt es sich.

So ist Uganda heute vor allem ein Land der Kinder. Die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre. Und da setzt die Hilfe an: Bildung, Gesundheitswesen, Wasserversorgung, soziale Projekte als Hilfe zur Selbsthilfe. Hier ist die Kirche den Menschen ein verlässlicher Partner.

Bereits seit mehr als 15 Jahren verbindet die Messdiener aus St. Vitus Lette eine Freundschaft mit Pfarrer John Kennedy Lubega aus Uganda. Im Sommer 2015 reiste eine 13-köpfige Gruppe aus Lette in das Land im Osten Afrikas, besuchte Gemeinden und Hilfsprojekte in Bisanje, Mbiriizi, Masaka, Naggalama, Mbale, Masindi, Jinja, Kampala und Entebbe, informierte sich und leistete praktische Hilfe.

Durch Sternsingeraktion, Weihnachtsmarkt und Biergartenfest, durch Spenden von Letter Bürgern und Vereinen, wie den Landfrauen, wurde in Uganda unter anderem der Bau eines Kindergartens oder ein Waisenheim unterstützt. Eine freundschaftliche Zusammenarbeit besteht dabei mit dem Verein Hilfe für Menschen in Uganda e.V. aus Rheine. Die Freunde aus Rheine waren zuletzt im August 2016 in Uganda, und weihten die neue Schule mit Kindergarten in Mbiriizi ein.

Unterstützt werden:

  • Kindergarten in Bisanje
  • Kindergarten, Schule und Bibliothek in Mbiriizi
  • Krankenstationen in Bisanje und Mbiriizi
  • Trinkwasserversorgung, Filteranlagen und Brunnenbau in Bisanje und Mbiriizi
  • Ausbildung von Krankenschwestern an der Krankenpflegeschule in Mbale-Salem
  • Erwachsenen- und Familienbildungsstätte in Masaka
  • Technisches Ausbildungszentrum Butende
  • Kinderheim für Waisen und Straßenkinder in Naggalama
  • Kirchengemeinden Bisanje und Mbiriizi und deren Projekte
Kontakt: D. Ossenbrink, info(AT)lette.biz
 
Spendenkonto "Uganda-Hilfe":
Messdiener St. Vitus Lette
Konto: 136 282 613
BLZ: 400 501 50
IBAN: DE82 4005 0150 0136 2826 13
BIC: WELA DE D1 MST